Warum solltest du ein Buch aufschlagen?

buecher„So!“

Der erste Satz und nur ein Wort.

„So!“  Was folgt darauf? Macht es neugierig?

„So!“ ist unser Beitrag zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Literarisch sicherlich nicht der tollste Einfall, aber wir sind nur Leseratten und keine Buchschreiberlinge.

Der schönste erste Satz

Unzählige Literaten, Kritiker und Schöngeister haben sich mit den schönsten ersten Satz eines Romans befasst. Da wurde ausgewertet, bewertet und abgewertet.

Der schönste erste Satz in der deutschsprachigen Literatur wurde 2007 von der Initiative deutsche Sprache und der Stiftung Lesen gekürt. Er ist aus dem Buch „Der Butt“ von Günter Grass.

„Ilsebill salzte nach.“

2 Bücher übereinander, schwarz-weiß

So kannst du mit einem Buchblog Geld verdienen

Ja, tatsächlich. Wieder beginnen wir mit dem „So!“

Etwa 2000 akreditierte Blogger waren auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse unterwegs und es wurde selbstverständlich viel über die Messe und über neue Bücher berichtet.

Buchkolumnen und -rezensionen machen die Runde in der Blogosphäre.

Die Leidenschaft, mit der Buchblogger über ihre Leseausflüge schreiben, sind uns hundert Mal mehr wert als so manche professionelle Buchkritik. Blogger schreiben für ihre Leser, sie wissen, welche Bücher gerade angesagt sind, was gefällt und was eher nicht. Wir können uns auf ihre Empfehlungen verlassen.

Damit übernehmen Buchblogger eine wichtige Aufgabe in der Literaturszene. Sie verhelfen den Verlagen zu einer (meist kostenlose) Werbung, die sich mittlerweile auch in den Verkaufszahlen widerspiegeln.

Was erhalten Buchblogger dafür?  – Ein Rezensionsexemplar. Ist das nicht etwas wenig?

Bei anderen Blogthemen ist die Monetarisierung schon weiter vorangeschritten. Buchblogger und Verlage sollten genauso selbstverständlich und erfolgreich zusammenarbeiten wie zum Beispiel Mode- und Fashionblogger.

Warum sich nicht für eine Buchbesprechung anständig bezahlen lassen? Jede Buchkritik in einschlägigen Fachzeitschriften wird doch auch honoriert.

Und falls jemand Bedenken hat: Es bedeutet ja nicht, dass eine positive Meinung  mit eingekauft wird. Kritische Bemerkungen sind durchaus üblich. Aufmerksamkeit durch uns potentielle Buchkäufer erhält das besprochene Werk in jedem Falle.

Buch aufgeblättertSicher. Vom Bloggen können die wenigsten leben. Und für die meisten sind auch Buchkritiken nur ein schönes Hobby. Weil sie gerne lesen und gerne darüber schreiben. Nicht jede Buchrezension sollte auch bezahlt werden. Das ist auch bei der Fülle der Bücher gar nicht machbar.

Aber vielleicht macht ihr euch ein wenig Gedanken darüber, wie man mit den Verlagen ein neues und moderneres Konzept für größere Kampagnen  entwickeln könnte.

Und zu guter letzt ist es immerhin legitim, sich über Affiliate Links Gedanken zu machen.

5 Tipps für gute Buchblogs

Nun wollen wir euch einige lesenswerte Buchblogs vorstellen.

Unser erstes Ziel war der Blog denkzeiten.  Nicht nur wegen den informativen Rezensionen (auch zu Sachbüchern),  sondern vor allem wegen einer Vielzahl von Autoreninterviews, Vorstellungen von Buchhandlungen und privaten Ansichten der Bloggerin.  Außerdem lesens- und liebenswert sind die bedeutungsreichen Aphorismen.

Lena liest und wir lesen mit. Ein Blog, der uns unheimlich beeindruckt hat, ist Lena doch mit 15 Jahren eine junge, pfiffige Buchleserin und eifrige Buchbloggerin. Für uns ein fesselndes Lesevergnügen.

Für Krimis, Thriller und weitere Arten von Spannungsliteratur steht BuchstapelWortGestalt. Auch wenn die einzelnen Menüpunkte noch etwas jungfräulich daher kommen, das Archiv ist schon gut gefüllt. Es lohnt sich, dort tiefer hineinzugleiten. Lasst euch inspirieren und verführen.

Etwas seltenes in der Bloggerlandschaft ist der Mama-Sohn-Blog von Superlesehelden.  Wer könnte Bücher für die ganz junge Altersgruppe besser empfehlen, als jemand, der selber noch dazugehört.

Vorstellen möchten wir euch auch den Blog papillionisliest. Hier gibt es themenbezogene Analysen zu Kinderbüchern wie auch zu Unterrichtsmaterialien für die Grundschule. Das ist zwar schon sehr speziell, trotzdem denken wir, dass gerade die Rezensionen zu den Büchern für unsere Kleinsten gerade in der Vorweihnachtszeit von Nutzen sein werden.

Ein Buch „aufschlagen“

Frage: Habt ihr euch eigentlich schon einmal darüber Gedanken gemacht, warum wir im Deutschen vom Buch „aufschlagen“  sprechen?

Antwort: In historischen Zeiten wurden die Bücher mit Metallspangen gehalten und verschlossen. Durch einen Schlag auf den meist hölzernen Buchdeckel wurden sie geöffnet. Die Spangen lockerten sich dabei und fielen auf die Seite, das Buch war „aufgeschlagen“.

Epilog

Blogspione ist neugierig und an weiteren Buchblogs interessiert. Deshalb freuen wir uns auf eure Mitwirkung, spannende Ideen und Vorschläge.

Kennt und lest ihr selbst einen Buchblog, der auf jeden Fall hier einmal genannt werden sollte, weil er …?

oder

Schreibt ihr selbst Buchrezensionen und möchtet euren Blog hier kurz oder auch umfangreicher vorstellen?

 

Bis auf weiteres. Die Blogspione

 

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3 Gedanken zu „Warum solltest du ein Buch aufschlagen?

  1. Da wir uns ja schon kennen, erwähne ich meinen eigenwilligen, unkonventionellen und genrevielseitigen Buchbesprechungs-Blog hier nicht ;-).
    Schaut doch in meine Blogbummel-Liste, da finden sich viele – aber nicht ausschließlich – Bücherblogs, teilweise auch mit einer kurzen Beschreibung bzw. Selbstdarstellung.
    Bibliophile Grüße
    Ulrike von Leselebenszeichen

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