Kriminaltango #7

Weihnachten wird fein gegessen

kugel7Lubé und der ganze Mitarbeiterstab waren voll im Stress. Man hatte einen Verdächtigen dingfest gemacht, jedoch nur vage Hinweise auf ein Verbrechen. Von einem Geständnis ganz abzusehen.

Und nun nahten die Feiertage. Alle wollten nur nach Hause, um endlich mit der Familie zusammenzusein und die weihnachtliche Zeit zu geniessen.

Auch Lubés Frau wartete. Sie hatte schon genug mit den Menüvorbereitungen für das Festessen zu tun. Diesmal gebe es ganz exquisit einen großen Krebs.

Lubé dachte an die Worte seiner Frau. „Heatneat“, sagt sie öfter mahnend, wenn die Zeit knapp wird. Im Dezember 2015 versprach er, ein schönes Krustentier für dieses Jahr zu besorgen. Er muss endlich Nägel mit Köpfen machen.

Lubé studierte wieder und wieder die Unterlagen. Der Zettel mit den ominösen Worten, der alte Weihnachtskranz – er kam nicht auf die Lösung.

Henry brachte die Rettung. „Du wirst es nicht glauben. In der Gärtnerei brennt  Licht und Weihnachtsmusik dringt nach draussen.“

Lubé und Henry rasten mit ihren Wagen zum Ort des Geschehens. Vor der Gärtnerei war es voll. Autos parkten auf dem kleinen Vorplatz wild durcheinander und fröhliche Leute strömten in die Gärtnerei.

Auch unsere beiden Kriminalisten liefen hinein. Fasziniert bestaunten sie das weihnachtliche Paradies. Die Menschen flanierten durch eine bunte, zauberhafte Weihnachtsausstellung. Blumen in floralen Gebinden, Adventsgestecke und festliche Kreationen schmückten die Räume, während goldene Sterne an der Decke schwebten. Ein schwerer Duft von Süssigkeiten und Glühwein umgab alles.

Und zwischendrin der kleine, aber quirlige Alte, der Besitzer der Gärtnerei. Neben ihm stand ein zauberhafter Weihnachtsengel. Beide reichten den Besuchern des Weihnachtsfestes kleine Geschenke. Das muss wohl die so lang vermisste Gärtnerin sein. Die hübsche Frau lächelte tapfer, obwohl sie unendlich traurig aussah.

Lubé und Henry kämpften sich tapfer durch das Gedrängel und standen nun vor den beiden. Der Alte lachte den Kommissar freundlich an: „Na, immer noch auf Mördersuche?“

Lubé immer noch fassungslos, sie beide gesund und munter hier vorzufinden, lächelte zurück. „Wir hatten das Schlimmste befürchtet. Aber sie sind ok, nur ihr Engel ist hier so traurig. Was ist denn los?“ Der Alte verriet: „Der Freund meiner Tochter ist spurlos verschwunden. Sie wissen doch, der Biker.“

Lubé wurde verlegen, als er beichtete, dass besagter Biker im Polizeirevier in Gewahrsam ist. Er erzählte, was zwischenzeitlich geschehen war. Und da die Anschuldigungen wohl ganz und gar unbegründet waren, würde er auch sofort anweisen, dass man den jungen Mann auf freien Fuß setzen solle.

Der Weihnachtsengel lächelte erleichtert und verteilte weiter die liebevoll selbstgebastelten Geschenke der Gärtnerei – ein kleines knorriges Holzstück, geschmückt mit Tanne, Zieräpfelchen und goldenem Glöckchen, versehen mit einem kleinen Gruß:

weihnacht

Der geheimnisvolle Zettel

Nicht nur der Zettel hat etwas Geheimnisvolles an sich. Auch in dieser Geschichte versteckt sich ein Blog, über den wir hier bei Blogspione berichtet haben. Wir suchen dieses Mal für unseren Code den 6. Buchstaben des Krustentieres, das zu einem festlichen Anlass zubereitet wurde.

Unser Schlüsselcode besteht aus 8 Einzelcodes. Wir sind nun schon an der 7. Stelle angekommen. Alle X müssten nun schon gelöst sein. Viel Spass weiterhin und eine schöne Vorweihnachtswoche.

codemerker

 

 

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