9 gute Vorsätze für 2017 und wie Blogs uns dabei helfen

To-do-Liste darunter ein KalenderWir geniessen gerade ein Schlückchen vom Roten und bemerken, dass wir uns für das neue Jahr keine Vorsätze vorgenommen habe.

Schon ging die Diskussion los. Wir haben unsere guten Vorsätze in den vergangenen Jahren niemals lange durchgehalten. Und überhaupt: Haben wir es nötig?

Wie in jedem Jahr werden wir in den Medien mit den „beliebtesten“ Vorsätzen des neuen Jahres bombardiert.

Habt ihr euch einmal Gedanken über eure 2017er-Vorsätze gemacht? Vergessen, oder gar schon aufgegeben? Falls nein, hier ein paar Vorschläge von uns:

  1. Stress vermeiden/abbauen
  2. mehr bewegen/Sport
  3. mehr Zeit für sich selbst/für Freunde
  4. gesünder ernähren
  5. abnehmen
  6. sparsamer sein
  7. weniger fernsehen
  8. weniger Handy/Computer/Internet
  9. mehr Schlaf

Aber funktioniert es?  Was sagen denn die Blogger? Schauen wir uns doch einmal etwas genauer in der Blogosphäre um.

Wir werden die oben aufgeführten Vorschläge einmal etwas intensiver beleuchten. Reden bzw. schreiben wir Klartext, genau beschrieben und präzise:

1. Stress

Frau schaut auf ihre Armbanduhr

Keine Zeit

Katy: Fühle ich mich im Büroalltag wieder einmal gestresst, gehe ich kurz aus dem Zimmer. Auf dem Weg zur Küche/WC/Archiv versuche ich bewußt durchzuatmen.

Dort angekommen schaue ich aus dem Fenster in die Welt, auf den Himmel und die Wolken und checke das Wetter. Einige kleine Übungen wie Schulterkreisen oder auf den Zehenspitzen wippen, helfen mir, dass ich mich entspanne und wieder locker werde.

Dann überlege ich mir kurz etwas lustiges und lache in mich hinein in der Art „Ihr könnt mich mal alle.“

Da haben wir den Blog wiktoriaslife . Wiktoria ist Frau und Mama und beschreibt ihren Alltag mit Kind, redet übers Kochen, erklärt Handarbeiten und schwärmt vom Reisen.

In ihrem Januarpost hat sie einmal ihre ganz persönliche Ziele aufgelistet. Einer unserer Lieblingssätze daraus: „Dieses Jahr will ich mir bewusst mehr Luftblasen für mich selbst gönnen.“

2. Sport:

Effi: Die Fitnessstudios werben zur Zeit wieder intensiv für Jahresmitgliedschaften. Aber ganz ehrlich, die Studios sind gerade jetzt voll, die neuen festgelegten Termine verursachen noch mehr Zeitstress und Lust habe ich schon gar nicht.  Also weg mit dieser Idee.

Ich spiele ein Spiel mit mir selbst, und dafür brauche ich weder Fitnessstudio noch Fitness-App.

So plane ich jeden Tag im Januar 5 Minuten Sport ein. Jeder sportlich Ambitionierte wird jetzt aufschreien und rufen „Viel zu wenig!“ Das stimmt. Aber bitte alles schön gemächlich.

Im Februar bewege ich mich schon 10 Minuten täglich. Im März sind es dann 15 Minuten, April 20 Minuten und dann nur noch an sechs Tagen in der Woche und im Mai 25 Minuten an sechs Tagen.

Damit haben wir in 5 Monaten die optimale wöchentliche Sportdauer von 150 Minuten erreicht. Habe ich richtig gerechnet?

In den folgenden Monaten fange ich an zu variieren, da  sportliche Betätigung nur an 3-4 Tagen in der Woche sinnvoll ist und Ruhepausen  für die Regeneration wertvoll sind.

Und was für Sport sollte ich wählen? Habe ich wirklich vor, den New York Marathon in diesem Jahr zu laufen?

Bitte keine Höchst-l-e-i-s-t-u-n-g-e-n!!

Blick des Fahrradfahrers auf den Lenker

Sportlich

Meine Radkilometer werde ich zählen und bei der Gartenarbeit etwas flotter umgraben. Auch schnelles Spazierengehen, Treppen steigen, kraftvolles „Herumhampeln“ bei lauter Musik werde ich in meiner privaten Statistik vermerken. Katy wird sicher lachen. Oder auch nicht. Vielleicht macht sie ja auch mit. Ich werde mal vorsichtig fragen.

Dem Thema Sport und Fitness widmet sich der Blog von Mark – Marathonfitness. Da geht es schon kräftig zur Sache. In seinem ausführlichen Text Liegestütze verrät er uns seine Tipps zum richtigen Training, stellt Liegestütz-Varianten vor und bewahrt uns vor Fehlern beim Üben. Aber vielleicht sind andere Fitnessübungen auch etwas für euch. Desweiteren gibt es im Blog umfangreiche Hilfestellungen zur Ernährung und Gesundheit.

3. Zeit für mich und Freunde:

Katy: Ich nehme mir bewußt einen Tag im Monat frei und nutze ihn nur für mich. Privat. Ich ganz für mich, nicht unbedingt allein, aber mein Wunsch, meine Idee, mein Plan. Diesen Tag plane ich für mein Hobby, eine Wanderung, Wellness oder Kultur. Und dieser Tag wird fest im Terminkalender notiert.

5 Freunde liegend auf einer Wiese

Freunde

 

Genauso verfahre ich mit meinen Freunden. Erst einmal wieder öfter telefonieren. Eine Einladung zu einem Käffchen werde ich dann selber aussprechen. Mit Sicherheit werden sie sich dann riesig freuen und erleichtert sein, dass jemand endlich einen Anfang gewagt hat.

Als Blogleser kann man nie genug davon bekommen: traumhafte Inselgeschichten, vermischt mit persönlichen Ansichten und schönen Fotos, die die Lust auf eine Reise dorthin machen. Der Juist-Blog von Uta ist so ein Blog.

Aber was hat ein Insel-Blog mit Freundschaften zu tun? Weil Uta einfach so eines Tages auf die wundervolle Idee gekommen ist, ein Blog-Treffen zu veranstalten. Ganz auf die schnelle lud sie dazu alle Blogleser, die gerade auf Juist weilten, zu einem persönlichen Schwätzchen ein. Wenn das nicht mal eine Idee ist!

4. Gesund essen:

Katy: Gesünder ernähren und dann soll es noch schmecken?

Wenn ich mir so den Ist-Zustand unseres wöchentlichen Speiseplanes ansehe, fallen mir manch ungesunde Gerichte auf. Zu fettig, zu süß, zu salzig.

Wie gut, dass es Foodblogger mit ihren kulinarischen Inspirationen gibt. Da dürfte es nicht allzu schwer fallen, einen gesunden Ersatz zu finden. Es muss ja nicht gleich vegan sein, aber etwas weniger Fleisch wäre schon drin. Dabei werde ich vor allem auf Gerichte achten, die mich zeitlich nicht allzusehr in Anspruch nehmen.

Äpfel, Möhren und Gurken

Gesundes Essen

Wir haben eat-this.org entdeckt. Hier gibt es so leckere Vorschläge, dass jeder mit Sicherheit das ein oder andere Schmankerl nachkochen wird. Eine Kostprobe gefällig? Einfach sich mal die Top 10 aus 2016 anschauen.

 

 

5. Abnehmen:

Effi: Tolle Idee, Blattspinat. Ich habe genau gesehen, wie Katy meinen kleinen Bauchansatz gemustert hat. Das sind alles Muskeln. Abnehmen klappt natürlich ganz automatisch mit Punkt 2 und 4. Ich kann mich ja mal zu Beginn auf die Waage stellen.

Ein Abnehm-Blog zur Empfehlung: Schwer zu finden. Meist ploppten unzählige Diät-Blogs auf, bei denen der Verkauf von „tollen und einmaligen“ Diät-Ideen einschließlich Suppen und Pülverchen im Vordergrund stehen.

Maßband um Bauch

Schon abgenommen?

Wir wollten schon aufgeben, stolperten dann doch über einen lesenswerten, sehr persönlichen und mutigen Blog: towandaleben . Die sympathische Bloggerin Idgie bloggt seit Anfang 2015 über ihren mühevollen Kampf mit den Kilos. Das ist alles ist  sehr sehr schön geschrieben und Idgie lässt uns hautnah teilhaben an vielen Auf und Abs, Erfolgen und Mißerfolgen. Ganz praktisch hat Idgie Workout-Programme getestet, einige Rezeptideen veröffentlicht und wissenschaftliche Aussagen unter die Lupe genommen. Ein Blog mit ganz viel Hoffnung.

 

6. Sparsam sein:

Rosa Sparschweinchen mit Münzen drumherum

Gespart

Katy: Sind wir schon. Aber guter Tipp an alle Kaufsüchtigen: Anschauen und toll finden ist ok, dann aus dem Laden gehen/den Onlineshop verlassen und bis zum nächsten Tag überlegen, ob man das „Ding“ wirklich braucht. Spart wirklich Geld!

Für alle normalen Sparfüchse gilt: einfach mal einen Kassensturz machen und für die Zukunft planen.

Wir waren auf der Suche nach echten Geldspar-Tipps, die man im alltäglichen Leben anwenden kann. Geldspar-Blogs gibt es wie Sand am Meer,  jedoch sind diese meist firmengebunden und offerieren Gutscheine und Schnäppchen.

Wir fanden einen ansprechenden Blog geld-sparen24.org , jedoch sollte man auch hier etwas mit Vorsicht und Bedacht unterwegs sein. Eine Erklärung dazu: Der Blog ist im Sommer 2016 online gegangen und damit noch recht neu,  einige Tipps lassen sich schon finden. Ungewohnt ist es, dass der Blogger zwei Blogs mit demselben Thema betreibt. So gibt es auch bei blogger.de ein Geldspar-Blog von ihm.

Schwierig gestaltet sich die Suche im Blog. Die Themen werden weder in Kategorien noch Schlagwörter sortiert, von einem Inhaltsverzeichnis ganz zu schweigen. Da ist die einfache Suche-Funktion nicht ausreichend. Vorsichtig sollte man auch mit Social Media umgehen, man wird ziemlich schnell auf eine Nischenwebsite für teure Uhren umgeleitet. Da beißen sich zwei gegensätzliche Themen.

7. Weniger TV:

Effi: Der Fernseher fliegt aus dem Fenster. Katy: Nein. Effi: Dann bleibt der Fernseher aus. Katy: Dann fliegt er doch raus.

Nein, ganz so extrem ist es bei uns noch nicht. Aber wir schauen schon genau hin, was für Sendungen wir ansehen und lassen das Gerät nicht stundenlang vor sich hin laufen. Auf jeden Fall wird auch nicht rumgezappt.

Ja, auch über das Fernsehen im allgemeinen wie speziell über Sendungen (z.B. Tatort) wird gebloggt.  Einen Beitrag zur kürzlich für immer eingestellten Sendung „Domian“.  https://www.welt.de/fernsehen/Was-von-Domian-bleiben-wird können wir euch aber ans Herz legen.

8. Weniger Computer:

NotebookKaty und Effi: Den berühmten Aus-Knopf drücken, wenn man übers Internet bloggt? Wir sind Wochenendblogger, also haben wir keine Bedenken, dass es zu viel wird.

Für alle, die etwas mehr Informationen brauchen, im besonderen auch für Kinder, gibt es internet-abc.de und klicksafe.de/.

 

9. Mehr Schlaf:

Schlafender Hund

Unser erstes Hundefoto – Was träumt er bloß?

Effi: Schläfst du? Katy: mmmh. Effi: Schläfst du schon? Katy: Jetzt nicht mehr!

Schlafkiller: Zu viel Stress, zu viel gerannt, zu wenig Zeit, zu viel gegessen, Hunger beim Abnehmen, kein Geld mehr, zu viel ferngesehen, zu viel Internet.

Gegenstrategien: Tipp 1-8 befolgen!

Schlusspunkt

Wie sieht es bei euch aus?

Wichtig ist es, sich nur wenig vorzunehmen und klein anzufangen. Ein Ziel reicht erst einmal.

Schreibt es auf ein Papier, formuliert es konkret, wie und bis wann ihr euer Ziel erreichen wollt. Plant nicht das ganze Jahr vor, denn Unvorhergesehenes wird euch mit Sicherheit den ganzen Plan durcheinander wirbeln. Passt euren Plan lieber jeden Monat neu an.

Spielt ein Spiel mit euch selbst. Ziele müssen Spass machen, sonst drohen sie ziemlich schnell im Sande zu verlaufen.

Seid nicht deprimiert, wenn es mit den Zielen nicht so klappt. 20 % sogenannter „Rückstand“ ist normal und muss auch nicht krampfhaft aufgeholt werden.

Erzählt  Freunden von euren Zielen und bindet sie mit ein. In Gemeinschaft lassen sich Ziele viel besser erreichen.

Belohnt euch. Nicht erst nach Erreichen des Ziels, sondern schon bei erreichten Etappen. Anfangen ist ein Sieg gegen den inneren Schweinehund. Und wenn alles nicht klappt, nicht aufgeben. Einfach noch mal anfangen. Am 1. Februar. Bei Null. Na und?

Und schreibt darüber. Einen Blogbeitrag ist das immer wert.

 

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8 Gedanken zu „9 gute Vorsätze für 2017 und wie Blogs uns dabei helfen

  1. Definierte Ziele sind wesentlich konkreter, bewusster und deshalb schwerer aufzugeben. Statt einfach generell „abnehmen“ könnte man sich vornehmen, bis zu einem bestimmten Datum eine bestimmte Anzahl an Kilos zu verlieren und auch gleich mal dazu überlegen, wie man das anstellen will. Meistens zieht eine Sache andere nach sich. So auch in diesem Fall.

    Ich mache überhaupt keine guten Vorsätze, aber habe natürlich trotzdem Ziele: einen anderen Job, mehr Zeit zum Schreiben nutzen… und weniger ablenken lassen. Deshalb bin ich auch schon wieder weg. 😉

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    • Hallo Corinna,
      das ist wirklich wichtig, seine Ziele nicht allgemein zu halten, sondern ganz konkret zu formulieren. Das machen wir zum Beispiel auch bei unserem Blog so, dass wir uns hinsetzen und einen fest umrissenen Redaktionsplan (mit Zeitangaben) aufstellen. Gerade auch wir haben bei unseren Recherchen oft auch damit zu tun, uns nicht allzulange festzulesen.
      Viel Spass mit deinem Apulien-Blog, schöne Gegend zum Wandern.
      Katy und Effi

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  2. Zum Thema Abnehmen kann ich https://fettlogik.wordpress.com sehr empfehlen! 🙂 ❤

    Mein eigenes Jahresziel ist hauptsächlich, mich gut auf die Prüfungen vorzubereiten, und dabei helfen mir mein Blog, Twitter und Instagram ziemlich gut. Ich blogge ja unter anderem auch übers Studium, und damit erhöhe ich auch ein bisschen den Druck, mich wirklich an den Schreibtisch zu setzen. 😀

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      • Das dazugehörige Buch („Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann ist auch sehr zu empfehlen! Positiv finde ich daran vor allem, dass Nadja mit den ganzen Diätmythen aufräumt, die man sonst überall um die Ohren geschmissen bekommt und die das Thema Abnehmen sehr kompliziert und wie reine Glückssache erscheinen lassen. 😀

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