Wie du deine Rückenschmerzen los wirst und andere Tipps

Schwarz-Weiß-Foto Rücken einer FrauDa hatte es unser flinkes „Tantchen“ wirklich erwischt. Rücken. Wir waren gerade dabei, ein neues Bloginterview vorzubereiten, da kam ihr Hilferuf. Seit einigen Tagen plagten sie heftige Schmerzen. Ihr sonst lautes und fröhliches Lachen war verschwunden. Dabei war sie eigentlich sonst immer fit, auch mit ihren über 70 Jahren.

Aber unser Tantchen wäre nicht unser Tantchen, wenn sie mit ihrem nicht endenden Optimismus dieses Mal aufgegeben hätte. „Was von allein kommt, geht auch allein wieder weg.“ Ging aber nicht.

Nun quälte sie sich von Doktor zu Doktor und keiner konnte ihr so recht helfen. Die vielen Schmerztabletten wollte sie nicht. „Die haben doch alle keine Ahnung. Ich bekomme das so wieder hin!“ schimpfte sie und schlich krumm mit einem Packen alter Gymnastikbücher davon.

Am letzten Wochenende besuchte ich sie. Sie hörte mein Klingeln nicht. Da ich wusste, dass sie etwas schwerhörig ist, schloss ich selbst die Tür auf. Mit laut klimpernden Schlüsselbund betrat ich ihr heimeliges Häuschen, um sie nicht allzu sehr zu erschrecken.

Es war total still. Selbst ihre alte Hundedame Nele gab keinen Laut. Mit Unbehagen und weiteren „Krach“ spürte ich beide in der Veranda auf.

Was ich da sah, verschlug mir fast die Sprache. Tantchen saß leise summend auf einer stylischen Yogamatte und verdrehte ihren Körper. Nele winselte mit und rotierte ihren langen Hunderücken, so als ob sie den eigenen Schwanz fassen wollte. Vor beiden ein niegelnagelneues Tablett, auf dem Yogavideos liefen.

Als Tantchen mich bemerkte, lachte sie auf und entknotete sich langsam. Sie klopfte mir auf den Rücken und flüsterte mir frohlockend zu, dass sie sich gerade fühlt wie ein junges Fohlen. Und Bücher sind beim Üben doof und mit Internet ist alles besser und ganz toll modern. Und ach ja, ich könnte doch gleich mal mitmachen.

„Ich – Yoga – niemals!“ brummte ich, während ich noch darüber sinnierte, woher Tantchen Tablett und Co. hat. Sie tanzte in die Küche, um uns einen Tee zu machen. Währenddessen umwedelte mich die aufgeregte Nele und erbettelte sich ein paar Streicheleinheiten.

Ich bückte mich zu ihr hinunter. Da – oh – mein Rücken.

Mehr Bewegung durch Blogtipps

Das tat weh und sicherlich kennst du auch schon das ein oder andere „Zwicken und Zwacken“. Das Bewegung gut tut, wissen wir. Nur allzu oft sind wir zu bequem und werden erst wieder aktiv, wenn wir irgendwo Schmerzen verspüren. Vielleicht sollten wir ab und zu beim Bloggen (und anderen sitzenden Tätigkeiten) eine Pause für ein paar Bewegungsübungen  machen. Vielleicht lassen wir uns dazu inspirieren – durch Sport-, Gesundheits- und Wellnessblogs – oder zum Beispiel einem Yoga- und Lifestyleblog.

Ein „ganzwunderbar“es Interview

Unser heutiges Bloginterview haben wir mit Melanie vom Blog „Ganzwunderbar“ machen können.

Wir haben mit Melanie im Interview über das Bloggen an sich, über ihren Blogalltag und technische Grundlagen gesprochen und sie gefragt, wie sie ihren Blog organisiert. Vielleicht findet ihr hier ein paar Tipps für eure eigene Blog„arbeit“.

Selbstverständlich gibt uns Melanie im Nachgang ein paar Yoga-Ratschläge. Aber lest selbst:

1 | Bitte erzähle uns ein wenig über dich und deinen Blog. Worüber schreibst du in deinem Blog?

Sreenshot vom Blog „Ganzwunderbar"
Ich heiße Melanie, bin 36 Jahre alt, komme aus dem idyllischen Soest, bin Mediengestalterin für Digital- und Printmedien und Bloggerin seit 2015. Ich schreibe hauptsächlich über Yoga und einen gesunden Lifestyle. Der Blog ist damals durch meinen Arbeitgeber aus einem Zufall heraus entstanden. Wenn mir vor zwei Jahren jemand gesagt hätte, dass ich in zwei Jahren (erfolgreiche) Bloggerin bin, hätte ich dies niemals für möglich gehalten. Umso mehr freut es mich heute, dass ich diesen Blog immer wieder mit neuen Inhalten bestücken und gestalten darf.

2 | Du bloggst seit Mitte 2015. Was hat dich zu deinem Blog inspiriert?

Wie gesagt, geplant war der Blog nie. Ich saß mit meinem Chef in einem Kundentermin und der Kunde wünschte sich zu dem damaligen Zeitpunkt einen Blog. Ich wusste damals gar nicht, wie man so einen Blog aufbaut, mit welchem Tool ich arbeiten muss, wie das mit den Bildrechten aussah, was eigentlich SEO ist und viele weitere Fragen, die ich mir dann im Laufe der Zeit selber beibringen musste.

So überlegte ich mir ein Thema, mit dem ich den Blog starten könnte und entschied mich für Abnehmen, weil dies wohl das meistgelesene Thema auf Blogs ist. Totaler Blödsinn in meinen Augen, dass ich mich gerade als leidenschaftliche Esserin für dieses Thema entschieden habe. Im Laufe der Zeit musste ich feststellen, dass ich dazu so mal gar nichts schreiben und sagen konnte und ich entschied mich für ein Thema, was mich wirklich interessiert und bewegt – so kam ich zu dem Yogablog.

3 | War das deine erste Bekanntschaft mit dem Bloggen oder hattest du im Vorfeld schon einen anderen Blog?  

Ganzwunderbar hatte ich schon, auf diesem war wie schon beschrieben, das Thema Abnehmen im Vordergrund. Es war damals also ganz gut, dass ich nicht so einen festen Namen hatte und konnte problemlos auf den Yoga & Lifestyleblog umswitchen. Gebloggt hatte ich bis Juli 2015 noch nie.

4 | Für deinen Blog nutzt du WordPress. Welches Theme-Design hast du ausgewählt? Unter welchen Gesichtspunkten hast du dieses Design gewählt?

Ich habe mich für das Theme fBird entschieden. Ich habe mir mehrere Themes angeschaut, bestimmt einen ganzen Nachmittag, und habe mich schlussendlich für dieses Theme entschieden, da es in meinen Augen sehr aufgeräumt, professionell und stylisch daher kommt.

Wichtig war mir auch die Sidebar in der rechten Spalte wie auch oben der Slider, um sich auch ein wenig von der Konkurrenz abzuheben und ein wenig Dynamik in die Seite zu bekommen. Den Instagram Account im Footer fand ich auch sehr ansprechend und habe mich dann dafür entschieden.

5 | Wo hostest du deinen Blog? Wie bist du zu dieser Wahl gekommen und wie zufrieden bist du mit den Leistungen deines Hosters?

Ich hoste meinen Blog bei 1&1. Unserer Programmierer in unserer Agentur arbeitet auch mit diesem Hoster, von daher fiel mir die Entscheidung nicht besonders schwer. Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen bei 1&1. Alles super!

6 | Wieviel Zeit benötigst du im Monat für technische Updates? (Wp, Plugins)

Das ist schwer zu sagen. Mal mehr, mal weniger. Ich würde jetzt mal 1-2 Stunde pro Wochen schätzen, also 4-8 Stunden im Monat. So Pi mal Daumen! Ich glaube ich habe aber auch nur die nötigsten Plugins.

7 | Wie bereitest du deine Beiträge vor? Planst du deine Beiträge? Wie lange schreibst  du an einem Blogbeitrag? 

Ich plane gar nichts. Für mich ist der Blog ein Ausgleich zu meinem stressigen Job als Mediengestalterin. Ich schreibe wie ich Lust habe, ob das nun tagsüber oder mitten in der Nacht ist. Den einzigen Plan den ich habe, ist der Versuch zweimal pro Woche einen Artikel online zu stellen. Mal ist es aber auch nur ein Artikel.

Ich weiß zum Beispiel jetzt noch nicht, was nächste Woche online gehen wird. Ich mache mir da nicht so einen Stress, und ich glaube, wenn der Spaß an der Sache nicht verloren geht, merkt man das auch dem Blog an.

8 | Schreibblockaden kennt jeder – wie motivierst Du dich?

Wenn ich eine Schreibblockade habe, lass ich es mit dem Schreiben und versuche es am nächsten Tag wieder. Aber meistens fällt mir immer etwas ein, vielleicht bedingt durch meinen Beruf. Keine Ahnung! Vielleicht sollte man sich nicht so unter Druck setzen lassen, dann fließt die Kreativität von ganz alleine.

9 | Mit welchem Blogbeitrag hast Du die meisten Leser erreicht und welchen Beitrag würdest Du nie wieder schreiben?

Der Artikel, der am meisten gelesen wurde, war der Artikel über die Yoga Deko. Wieso auch immer. Ich glaube der Beitrag, der am allermeisten Aufsehen erregt hat, war der Artikel Kleine Winde in der Yogastunde (der Yogafurz) ! Das ist in meinen Augen auch der lustigste Artikel. Ich würde nie wieder über Hochsensibilität schreiben. Wie hoch sensibel die Leute darauf reagiert haben 😉

10 | Du bist mit ganzwunderbar in den Sozialen Netzwerken zu finden.  Aus welchem Netzwerk schöpfst Du aktuell den meisten Traffic und hat sich das im Laufe Deiner Blog-Zeit verändert?

95 % Facebook und 2% Instagram sind in meinen Augen die Netzwerke, aus denen ich momentan am meisten Traffic ziehe. Das liegt aber auch daran, dass ich aktiv in den Gruppen poste. Ich denke mal, dass die 95 % auch viel aus Eigenregie entstanden sind. Was ich momentan feststelle, dass google +, Pinterest und Twitter auch ständig neue Follower bringen. Pinterest wird momentan mehr!

11 | In der Blogosphäre interessiert man sich über die Erfolgszahlen anderer Blogger. Wann stellte sich bei dir der Erfolg ein? Wieviel Leser/Seitenaufrufe/Follower hat dein Blog zurzeit?

Ich habe ca. 3500 Besucher im Monat. Diese Zahl hatte ich aber auch schon vor einem halben Jahr. Was bedeutet Erfolg? Wenn die Leser nicht abspringen und gerne deine Artikel lesen, ist das schon Erfolg für mich. Das Kleingeld, was ich nebenbei verdiene, spricht natürlich auch für sich. Aber den größten Erfolg habe ich für mich, es macht mir einfach einen riesen großen Spaß, den ich einfach nicht mehr missen möchte.

12 | Zu einem Blog gehören immer wieder auch gut gemachte Fotografien. Woher bekommst du deine Bilder oder wie machst du deine Bilder? Welchen Tipp kannst du anderen Bloggern mit auf den Weg geben?

Ich habe meistens kaum Zeit, um gute Fotos zu machen. Es gibt unendlich viele kostenlosen Seiten im Web. Da kann man sich überall bedienen. Pixabay ist eine Webseite, die ich sehr empfehlen kann.

13 | Wie wichtig sind für dich Kommentare deiner Leser? Hast du schon einmal eine schlechte Kritik bekommen?

Eine schlechte Kritik? Mehrere! Ich glaube, man braucht als Blogger ein gewisses Rückgrat, darf sich nicht alles so zu Herzen nehmen. Es wird immer Menschen geben, die anderer Meinung sind. Das ist ja auch gut so, aber man sollte sich immer selber treu bleiben und auch zu seiner Meinung stehen.

14 | Wie funktioniert bei dir die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern? 

Entweder werde ich angeschrieben oder ich schreibe Firmen an. Es gibt dann die Möglichkeit, dass ich ein Produkt vorstelle gegen Bezahlung oder gegen das Produkt selbst. Das beste Produkt, welches ich vorgestellt habe, ist der Soda Stream aus Glas. Tolles Gerät, mit dem ich jeden Tag mein Wasser mache. Aber keine Schleichwerbung hier 😉

15 | Bist du selbst ein intensiver Blog-Leser? Welchen Blog würdest du weiter empfehlen?

Ich lese kaum Blogs, ich schreibe immer nur. Ich bin da eher der Macher-Typ. Wenn ich nicht schreibe, arbeite ich und gestalte den ganzen Tag. Da bleibt nicht besonders viel Zeit zum Lesen. Wenn ich lese, dann meistens Bücher in meinem Bett. Ansonsten verbringe ich meine Freizeit meistens mit Yoga und Sport. Weg von der digitalen Welt!

16 | Welchen Rat würdest du Blog-Anfängern mit auf den Weg geben?

Immer am Ball zu bleiben, nicht zu früh die Flinte ins Korn werfen. Der Erfolg beim Bloggen liegt in der Kontinuität der Beiträge. Ich veröffentliche zweimal pro Woche einen Artikel, was völlig ausreichend ist, wenn die Qualität der Artikel stimmt. Der Artikel sollte 1000 Wörter lang sein, 4-5 Verlinkungen untereinander in jedem Artikel haben, die Keywords sollten 10 Stück pro Artikel nicht überschreiten und so weiter. Da sind wir nun aber schon im SEO Thema drin.

Viele geben viel zu früh auf, weil sie keine Erfolge sehen. Ich habe fast 1 Jahr lang – gefühlt – für mich alleine geschrieben! Irgendwann bekam ich dann immer mehr Follower. Man muss ja auch erst einmal ein paar Artikel auf seinem Blog haben. Ganz nach dem Motto: Content is king!

17 | Und zum Schluss noch einen ultimativen Tipp für die Leser von Blogspione. Denn über Yoga haben wir viel zu wenig geredet. Wie kann ich einen allzu stressigen Alltag durch Yoga besser bewältigen?

Frau macht Yoga-Übung Beim Yoga ist es ähnlich wie bei einem erfolgreichen Blog. Die positiven Eigenschaften von Yoga wirken sich auch erst nach einer gewissen Zeit auf Körper und Geist aus. Man wird ruhiger, gelassener, ist weniger gestresst und fühlt sich rundum wohl. Aber man darf nicht glauben, wenn ich 4 mal zum Yoga gehe, habe ich keine Rückenschmerzen mehr, bin nicht mehr gestresst, mein Kopf tut nicht mehr so oft weh und mein Geist ist erleuchtet (was immer das auch heißen soll). Auch beim Yoga kommt der Erfolg erst mit der Zeit, man muss Geduld mitbringen und das wird sich auf Dauer bezahlt machen.

Ganzwunderbare Grüße
www.ganzwunderbar.com

Ein Blog für Gesundheitsbewusste

Es gibt viele Gründe, bei „Ganzwunderbar“ mitzulesen. So richtet sich der Blog nicht nur an Yoga-Neulinge, sondern auch Kenner der Materie erfahren neue, teils auch lustige Zusammenhänge. Die wissenschaftlichen Hintergründe werden in leicht verständlicher Weise beleuchtet. Weiterführend wird auf Yogareisen, Lifestylethemen, Events und vieles mehr eingegangen. Etwas versteckt finden wir kleine Übungsanleitungen und Tipps gegen Schmerzen, so beispielsweise bei „Gesund durch Meditation“ oder dem nützlichen Beitrag „Yoga fürs Büro“. Insgesamt präsentiert sich alles sehr aufgeräumt und klar strukturiert. Am besten, ihr begebt euch ein wenig auf Suche. Bei mittlerweile fast 200 Artikeln findet ihr mit Sicherheit auch einige Anregungen für euch.

Ein großer Gewinn für den Blog ist es, dass Melanie Gastbloggern auf ganzwunderbar einen Raum bietet, sich und ihre Ideen vorzustellen. Auch werden Yoga-Profis in ausführlichen Interviews zum Thema befragt.

Werbung in einen Blog einzubinden, finden wir auf jeden Fall legitim. Auch auf Melanies Blog wird Werbung geschaltet. Die Bannerwerbung in der Sidebar wirkt zurückhaltend und drängt sich nicht auf. Weitere direkte Werbekooperationen werden am Anfang des jeweiligen Beitrages eindeutig als solche gekennzeichnet.

Hervorzuheben ist, dass an ein Impressum und die Datenschutzerklärung gedacht wurde. Das finden wir leider, leider in Blogs noch viel zu selten.

Mit Gesundheitstipps einen Blog aufbauen – eine ausgezeichnete Idee. Denn jeder von uns kennt die plötzlich auftretenden Probleme, die uns durch zu langes Sitzen und wenig Bewegung bösartig überfallen. So ist der Yogablog von Melanie eine Quelle an Tipps und von Lesern mit Recht gut besucht. Ganzwunderbar reiht sich ein in unsere Liste an sehr gut gemachten Blogs, den wir auf jeden Fall weiter empfehlen.

Ganzwunderbar ist ein ganzwunderbarer Blog.

Wir danken Melanie von Ganzwunderbar für das informative  und „wunderbare“ Interview und wünschen noch ganz viel Freude und Erfolg mit ihrem Blog.

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