5 Blog-Tipps, um nicht ins ewige Sommerloch zu fallen

Felswände mit Loch zum blauen Himmel

„Da ist es. Ich sehe es jetzt ganz deutlich.“  Katy sitzt gespannt  vor dem PC und schaut auf den Bildschirm.  „Ich habe das Sommerloch gefunden.“

„Wieso suchst du das Sommerloch?“ frage ich nach.

„Merkst du es nicht auch, zurzeit wird sehr wenig gebloggt,“ entgegnet sie. „Rezepte gibt es genug“, ist mein Einwand.

„Ja klar, gegessen wird immer“ bemerkt sie spitz. „Aber selbst in Gartenblogs ist irgendwie Sauregurkenzeit.“

Warum haben Blogger gerade jetzt keine Lust, einen langen Blogartikel zu schreiben:

    • schönes warmes Sommerwetter
    • Erdbeeren und Kirschen futtern
    • barfuß gehen
    • Sonne genießen
    • Grillparty veranstalten
    • endlich draußen sein
    • Wasserschlacht machen
    • Radeltour machen
      Picknick auf Decke, zwei Hände halten je ein Weinglas

      • am Lagerfeuer sitzen
      • Hitze, die k.o. macht
      • sich verlieben
      • im Open-Air-Kino Actionfilme schauen
      • bei einer Touriführung mitgehen
      • Sternschnuppen beobachten

 

  • ins kühlende Nass springen
  • sich bei einer Nachtwanderung gruseln
  • faulenzen
  • Sonnenuntergang bei einem Glas Wein bewundern
  • offline sein

Das Sommerloch kommt näher

Kennst du das auch? Die Leserzahlen gehen plötzlich zurück, Likes werden spärlicher vergeben und an Kommentaren mangelt es so manches Mal vollends.

Wer erlebt das nicht beim eigenen Blog. Der Grund ist nicht nur bei den Lesern zu suchen, denn selbst auch der Blogschreiber hat zu kämpfen.

Von umtriebigen Bloggern bekommen wir oft „wirklich wichtige Tipps für das erfolgreiche Bloggen“. Sei phantasievoll, orientiere dich an neuen Trends und schreibe über Nutzbringendes in deinem Blog.  Es fehlt nicht an Empfehlungen, wie man die schöne Sommerzeit mit schöpferischer Kreativität befüllen kann.

Es gibt sie – die Sommerpause bei Bloggern

Manchmal ist es gar nicht so einfach, bei Blogs zu erkennen, warum weniger gebloggt wird. Bei einigen versiegt der Strom der Beiträge abrupt. Sie hören gerade in der warmen Jahreszeit  für immer auf mit ihrem Blog. Die Gründe sind meist Erfolglosigkeit, Zeitmangel und der daraus entstandene Frust.

Warum nicht einfach eine offizielle Blogpause einlegen, neue Kraft zu schöpfen und im Herbst mit frischen Elan neu zu beginnen?

So lesen wir von Bloggern, die alljährlich im Sommer eine mehrwöchige Pause einlegen. Ja, warum denn nicht. Bloggen soll doch Spaß machen und kein Zwang sein. Und wenn Sommer ist, dann ist eben Sommer.

Grüner Schwimmreifen im Pool

 

Glückliche Sommerzitate aus Blogs:

„Ich pflege gerade mein persönliches Sommerloch!“

 

„Blogpause!!!“

 

„Irgendwie bin ich im Moment im Verzug. Ich bin sozusagen im Sommerloch.“

 

„Es ist verdammt ruhig hier!“

 

„Ich verschwinde ins Sommerloch.“

 

Du kannst deinen Blog gut und gerne total pausieren lassen. Es ist Sommer. Nutze ihn für etwas anderes. Keiner kann es dir verbieten.

Einfach mal nichts mehr schreiben. Keine 1000 Wörter mehr, nur damit Google dich besser finden kann. Kein Stress mehr, nur weil deine Follower einen Beitrag von dir erwarten. Auch deine Follower haben Sommer.

Wie sich eine Sommerpause sinnvoll für deinen Blog nutzen lässt

Du musst  nicht den ganzen Sommer bloglos verbringen. Es gibt auch Regentage oder du bist wieder neugierig oder gerade jetzt in diesem Moment ganz wundervoll kreativ. Für diese Momente haben wir fünf Tipps parat, wie sich deine Blogpause sinnvoll nutzen lässt, ohne dass du mit voller Kraft gleich wieder ins Bloggen einsteigst.

1/ Sei kreativ und sammle Ideen

Draufsicht auf schreibende Hände, Kamera, Sonnenbrille

Freizeit, Urlaub, Ferien. Gerade in Zeiten, in denen du unterwegs bist, Neues erlebst und nette Menschen kennenlernst, findest du unsagbar viele Ideen, die du für deinen Blog verwenden kannst. Halte Augen und Ohren offen und lass dich in der echten Welt inspirieren.  Nur wer etwas erlebt, kann darüber erzählen.

Bist du an einem Regentag online, stöbere in anderen Blogs herum. Was machen andere Blogger, um erfolgreich zu sein? (Vergleiche dabei aber nicht die Anzahl der Blogbeiträge mit dem der Follower! Relevant ist immer die Qualität der Beiträge.)

Wichtig: Schreibe die Ideen auf. Denn nichts ist schlimmer, als im Herbst auf einen weißen Bildschirm zu starren und nicht zu wissen, wie du wieder in den Blogalltag eintauchen kannst.

2/ Setze dich nicht unter Druck.

Es kann auch in deinem Blog Zeiten geben, in denen du nicht 4-5 x wöchentlich bloggst. Deine Leser werden es dir danken.  Denn auch sie haben im Sommer nicht allzu viel Muße, jederzeit neue Beiträge zu lesen.  Weniger ist oft auch bei Blogs mehr.

Mit einer kleinen Anmerkung kannst du deine Leser auf deine Blogpause  hinweisen. Sie wissen dann, warum du weniger bloggst.

3/ Nutze die Sommerzeit für deine Blogplanungen.

Im Herbst geht es wieder richtig los. Erstelle dir dafür einen Redaktionsplan und arbeite deine neue Ideensammlung  ein.

Vielleicht möchtest du einige Designänderungen in deinem Blog vornehmen? Auch darüber kannst du dir jetzt einige Gedanken machen.

Überlege dir Überraschungen für deine Leser. Phantasiere und spinne ein wenig. Einige Ideen lassen sich bestimmt später umsetzen. Wie wäre es mit einem Rätsel in der Weihnachtszeit?

Recherchiere schon mal ein wenig. Was schreiben andere zum Thema, dass du beleuchten möchtest. Womit könntest du einsteigen?

4/ Mach eine Frischekur für deine Social Media-Kontakte.

Hast du dir eigentlich schon einmal angeschaut, wer dir alles im Blog, bei Facebook, Twitter, Instagram und Co. so alles folgt? Gibt es hier interessante Leute, Blogs usw., denen du selber einmal folgen möchtest?

Nimm dir Zeit, kommentiere und tausche dich mit den anderen aus.

5/ Schnapp dir deine Kamera und mache gute Fotos.

Der Sommer ist die beste Zeit, um neue Fotos für deinen Blog zu machen. Alles grünt und blüht. Das schöne Wetter ist die ideale Basis für tolle Fotos.

Probiere auch Neues aus. Vielleicht versuchst du etwas Künstlerisches oder Verrücktes, dass zu deinem Blog passt. Du wirst sehen, einmal angefangen, werden die Ideen nur so sprudeln.

Was andere Blogger über ihr Sommerloch  schreiben

  • Da ist Nachdenker Heinrich (heinrich11.wordpress.com), der uns mit seinem kurzweiligen und unterhaltsamen Blog immer wieder nachdenklich zurücklässt. So auch mit seinem kurzem Essay zum Sommerloch.

 

  • Auch wenn die witzige Abhandlung übers Sommerloch bei Oesiblog („Satire, Film, Musik und Geschreibsel …“) aus dem vergangenen Jahr stammt, Sommerlöcher sind so aktuell wie pupsende Mücken und gefährliche Schnappschildkröten im Baggersee. Besonders erfreuen uns die dazugehörenden geistreichen Kommentare der Leser. Unbedingt mitlesen!

 

  • Die Ankündigung bei Greeny (greeny1962.wordpress.com „Stricken, Häckeln und das normale Leben“) ist eindeutig. Die Follower sind informiert. Besser geht’s nicht.

Fazit – Keine Angst vor einer Blogpause

Was spricht eigentlich dagegen, eine richtige Sommerpause vom Bloggen zu machen?

Wenn es nichts zu schreiben gibt, dann ist das so ok. Nutze die Zeit für andere Dinge, die dann eben offline sind. Das sind wir dem schönen Wetter schuldig. Der dunkle, kalte Winter wird noch lang genug.

Und dann im Herbst, melde dich bei deinen Lesern zurück. „Da bin ich. Ich versuche jetzt wieder häufiger zu schreiben.“

Also. Fall doch mal ins Sommerloch. Und blogge danach wieder.

 

Wir wünschen allen Lesern einen schönen Sommer!

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2 Gedanken zu „5 Blog-Tipps, um nicht ins ewige Sommerloch zu fallen

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