Raffiniert: Ein Gartenblog mit Charisma – Gartenbaukunst Teil 1

Screenshot der Startseite Gartenbaukunst

Screenshot des Blogs „Gartenbaukunst“

Für unsere heutige Blogvorstellung konnten wir Björn von „Gartenbaukunst“ gewinnen. In einem regen Gedankenaustausch erfahren wir, wie Björn zum Bloggen gekommen ist und was ihn inspiriert.

Da du vielleicht denkst „Ach nö, das ist mir jetzt zu viel zum Lesen“, teilen wir unser Interview in zwei Abschnitte. Im ersten Teil erzählt Björn etwas über sich und seinen Blog.

Im zweiten Teil wird es spannend. Björn verrät uns so manches Bloggeheimnis und wir von Blogspione werden eine Kurzeinschätzung des Blogs vornehmen.

Also dann – viel Spaß.

1 |  Hallo Björn, stelle dich und deinen Blog doch bitte einmal kurz vor. Wie bist du auf deine Blog-Idee gekommen?

Erstmal vielen Dank, dass ich dabei sein darf.

Ich bin Björn und wohne in Hamburg. Mein Blog heißt Gartenbaukunst.

Das Anliegen des Blogs war zunächst eher dokumentarisch geprägt. Wir wollten einfach nur unsere Gartenprojekte in Bild und Text festzuhalten.

Allerdings wurde relativ zügig mehr daraus und spätestens mit der Anmeldung bei Instagram und Facebook war das dann keine reine Familienangelegenheit mehr.

Ich begann zu recherchieren und stieß dabei auf viele sehr gute Gartenblogs. Inhaltlich wird dort alles abgedeckt was mit dem Garten zu tun hat: Pflanzen, DIY-Anleitungen, Ernte, Rezepte usw.

Die konzeptionellen Herangehensweisen sind eigentlich immer ähnlich, wobei sich die meisten Blogs ab einem bestimmten Zeitpunkt spezialisieren und ihren eigenen Stil finden.

Hier etwas komplett Neues zu entwickeln ist somit quasi ausgeschlossen.

Ich verändere lediglich den Blickwinkel und habe eine andere Art über diese Themen zu schreiben.

Auch bei mir ist das Oberthema bzw. der Ausgangspunkt immer der Garten. Diesen betrachte ich als ein (pop)kulturelles Phänomen. Stichwörter sind: Generationenwandel, ehrenamtliches Engagement, Selbstversorgung, Naturgärten, DIY-Projekte, Upcycling und Umweltschutz.

Neben dem Garten mit allem was dazu gehört, interessiere ich mich sehr für Filme, Musik und Fernsehserien. Hinzu kommt eine Vorliebe für das geschriebene Wort. All diese Dinge versuche ich zu vereinen und mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

Bauzeichnung

Gut vorgeplant.

Es geht mir darum, die Geschichten zu erzählen die sich hinten den Dingen verbergen könnten. Ich versuche Menschen zu unterhalten und so über einen Umweg zum Gärtnern anzustiften … im Idealfall ist mit den LeserInnen etwas passiert, wenn sie meinen Blog wieder verlassen. Ein Lächeln, ein Nachdenken, ein „Ja, das kenn ich“ oder ein „Oh cool, ein Erdkühlschrank? das will ich auch“.

2 | Wann und wie hast du die Leidenschaft fürs Bloggen entdeckt?

Die Lust auf einen eigenen Blog hatte ich schon ein Jahr bevor es dann wirklich losging. Begonnen habe ich im Februar diesen Jahres. Wie oben beschrieben, hat sich das Ganze dann zügig verselbständigt und ist eine Leidenschaft geworden. Ich mag daran die Dynamik und dass man im Prinzip sein eigenen Chef ist. Das ist so eine kleine Parallelwelt, die man auch noch selbst gestalten kann.

3 | Ist dieser Blog dein erster Ausflug in die Blogosphäre oder hattest bzw. hast du weitere Blogprojekte laufen?

Dies ist mein erster und einziger Blog.

4 | Blogspione möchte natürlich wissen, wie Blogger ihre Blogs technisch aufbauen. Welches WordPress-Theme hast du ausgewählt? Was hat dich bewogen, gerade dieses Theme für deinen Blog zu nutzen?

Sreenshot, Beitragsvorschau, Farbwechsel beim Drüberfahren mit Maus

Farbwechsel beim Drüberfahren mit der Maus. Das WordPress-Theme Rebalance.

Zu Beginn habe das WordPress-Theme IXION genutzt. Das hat mich beim Betrachten sofort angesprochen und entsprach irgendwie dem Bild wie ich mir einen Blog vorgestellt habe.

Im August wechselte ich dann auf das Theme Rebalance. Hier finde ich persönlich, dass es professioneller wirkt. Zudem mag ich, dass die einzelnen Beiträge hervorgehoben werden wenn man mit der Maus drüberfährt. Auch die Darstellung der einzelnen Beiträge ist ungewöhnlich (Text rechtsbündig).

Schließlich mag ich an dem Theme, dass es einen guten Mittelweg darstellt. Es ist übersichtlich und modern, ohne zu hochglanzmäßig daher zu kommen.

5 | Wie bereitest du deine Beiträge vor? Planst du im Voraus oder geht es ganz spontan? Wie viel Zeit verbringst Du mit bloggen?

Das ist unterschiedlich. Im Grunde beschreite ich zwei Wege.

Zum einen mache ich immer dann, wenn ich im Garten größeres in Angriff nehme, Fotos davon. Dann landet das erst mal in meinem Hirn. Dort belasse ich das erstmal und warte darauf, dass ich eine zündende Idee davon bekomme, wie ich darüber berichten kann.

Der andere Weg sind Gemeinschaftsaktionen bei denen es feste Veröffentlichungstermine gibt.

Sreenshot vom Blog Text und Foto von Erdbeeren

Beitragstexte sind rechtsbündig angeordnet.

Gewöhnlich wird jeder Beitrag dann noch drei- bis viermal umgeschrieben und umgestellt bis er wirklich fertig ist. Der Beitrag muss etwas mit mir machen. Wenn das nicht der Fall ist findet der Klick auf „Veröffentlichen“ nicht statt.

Natürlich überlegt man auch, zu welchem Zeitpunkt man etwas veröffentlicht. Einen Artikel über Baumschnitt im Hochsommer zu posten ist nicht sinnvoll, weil zu dieser Zeit kein Gärtner der Welt seinen Apfelbaum beschneidet.

Ich sitze eigentlich jeden Tag an irgendetwas, dass mit dem Blog zu tun hat. Somit verbringe ich schon recht viel Zeit damit. Momentan ist es leider so, dass ich mehr Ideen als Zeit habe. Ich würde gerne mehr machen, weil es einfach Spaß macht.

 

Das war der 1.Teil unseres unterhaltsamen Interviews mit Björn vom Blog „Gartenbaukunst“. Schon richtig neugierig geworden, dann schau hier im Blog vorbei. Wir freuen uns, wenn du auch in der nächsten Woche wieder dabei bist beim großartigen 2.Teil.

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Ein Gedanke zu „Raffiniert: Ein Gartenblog mit Charisma – Gartenbaukunst Teil 1

  1. Pingback: Raffiniert: Ein Gartenblog mit Charisma – Gartenbaukunst #2 | Blogspione

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